Trampolinspringen fühlt sich spielerisch an, kann aber auch überraschend anstrengend sein und bringt den Körper richtig in Schwung. Schon nach wenigen Minuten merkt man, dass auf Trampolinen viel mehr passiert als nur Auf- und Abhüpfen. Ohne es bewusst wahrzunehmen, arbeitet der ganze Körper zusammen, um das Gleichgewicht zu halten und die Kontrolle über die Bewegungen zu behalten. Doch welche Muskeln werden dabei wirklich trainiert? Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie unten.
Ist es möglich, beim Training auf dem Trampolin Muskeln aufzubauen?
Ja, mit einem Trampolin-Workout ist es möglich, Muskeln aufzubauen, auch wenn das Trampolinspringen das klassische Kraft- oder Hanteltraining nicht ersetzt. Durch den ständigen Wechsel von Anspannung und Entspannung bei der Landung werden viele verschiedene Muskelgruppen so intensiv gefordert, dass sie an Festigkeit und Form gewinnen. Durch regelmäßiges Trampolintraining und die Ausführung anspruchsvollerer Trampolin-Übungen lassen sich vor allem Muskelkraft und Muskelstraffung verbessern.
Welche Muskeln werden beim Trampolinspringen beansprucht?
Trampoline bieten ein ganzheitliches Training, bei dem mehrere Muskelgruppen gleichzeitig aktiviert werden:
Beinmuskulatur
Beine leisten beim Hüpfen – auch bei Workouts wie Jumping Fitness – die Hauptarbeit, da sie bei jeder Landung das gesamte Körpergewicht abfedern müssen. Vor allem die Oberschenkel und Waden werden durch den kraftvollen Abdruck und das tiefe Einsinken in das Sprungtuch gestärkt. Gleichzeitig stabilisieren sie die Gelenke und beugen Fehlbelastungen vor.
Gesäßmuskulatur
Die Gesäßmuskeln unterstützen die Streckbewegung beim Hochspringen. Sie sorgen für zusätzliche Kraft und helfen dabei, die Hüfte stabil zu halten. Insbesondere bei höheren oder kontrollierten Sprüngen werden sie intensiv beansprucht.
Rumpf- und Bauchmuskulatur
Um in der Luft nicht das Gleichgewicht zu verlieren, müssen Bauch (gerade und schräge Bauchmuskulatur) und unterer Rücken ständig angespannt sein. Die tief liegenden Rumpf- und Bauchmuskeln sorgen für die nötige Balance, verhindern ein unkontrolliertes Kippen und schützen Ihre Wirbelsäule vor den einwirkenden Kräften.
Rückenmuskulatur
Die Rückenmuskeln stabilisieren die Wirbelsäule während der Bewegung. Sie helfen dabei, eine aufrechte Haltung beizubehalten und Belastungen abzufedern. So wird der Rücken gleichzeitig gekräftigt und entlastet.
Armmuskulatur
Die Armmuskeln unterstützen aktiv die Bewegung während des Trampolinspringens, um Schwung zu holen und die Balance zu halten. Zudem helfen sie, Bewegungen besser zu kontrollieren. Beim Trampolin-Training werden also Schultern und Oberarme automatisch mittrainiert.
Welche Übungen eignen sich zum Muskeltraining auf dem Trampolin?
Um den Muskelaufbau beim Jumping Fitness Workout zu fördern, können Sie klassische Bodyweight-Übungen durch den instabilen Untergrund deutlich intensivieren.
Dazu zählen:
- Basic Jump: aktiviert vor allem Beine, Gesäß und Rumpf
- High Knees: kräftigt Oberschenkel, Hüfte und Bauchmuskulatur; verbessert gleichzeitig Ausdauer und Koordination
- Squat Jump: trainiert Gesäß, Oberschenkel und Waden. Je kontrollierter die Landung, desto höher der Trainingseffekt
- Jumping Jacks: beanspruchen Beine, Schultern und Arme und bringen den Kreislauf in Schwung
- Plank auf dem Trampolin: Bauch-, Rücken- und Schultermuskulatur arbeiten besonders stark; ideal, um die Rumpfstabilität zu verbessern.
Mit diesen abwechslungsreichen Trampolin-Übungen lässt sich nicht nur Muskelkraft aufbauen, sondern auch Gleichgewichtssinn, Koordination und Ausdauer trainieren.
Auf dem Trampolin trainieren und alle Muskeln im Körper stärken
Das Training auf dem Trampolin ist eine effektive und gelenkschonende Methode, um den gesamten Körper zu stärken. Die dynamischen Bewegungen aktivieren viele Muskelgruppen gleichzeitig, ohne dass die Trainingseinheit monoton wird. Regelmäßiges Trampolinspringen verbessert zudem Kraft, Balance und Koordination. So verbindet das Trampolin-Workout Spaß mit einem gelenkschonenden Training der gesamten Muskulatur.
Trampolintraining und Muskelaufbau – FAQ
Bevor Sie damit beginnen, auf dem Trampolin Muskeln aufzubauen, empfehlen wir Ihnen, sich mit den häufigsten Fragen und Antworten rund um das Thema Muskelaufbau auf Trampolinen vertraut zu machen.
1. Für welche Muskeln ist Trampolin gut?
Das Training auf dem Gartentrampolin ist besonders gut für Beine, Po und Rumpfmuskulatur. Auch Rücken, Arme und viele tief liegende Stabilisationsmuskeln profitieren vom Training.
2. Kann man durch Springen auf dem Trampolin Gesäßmuskeln aufbauen?
Ja, beim Abspringen und Landen werden die Gesäßmuskeln aktiv beansprucht. Durch regelmäßige, kräftige Sprünge und entsprechende Übungen lässt sich der Po sichtbar straffen.
3. Ist Trampolinspringen gut für die Bauchmuskeln?
Ja, die Bauchmuskulatur wird beim Trampolinspringen ständig angespannt, um den Körper zu stabilisieren. Gleichzeitig kurbelt das Training die Fettverbrennung (siehe auch: Kalorien beim Trampolinspringen) an, was zu einem flacheren Bauch beitragen kann.
4. Was bringt 10 Minuten Trampolin springen?
Bereits 10 Minuten intensives Hüpfen kurbeln den Stoffwechsel stark an und sind für das Herz-Kreislauf-System genauso effektiv wie 30 Minuten Joggen. In dieser kurzen Zeit werden zudem fast alle Muskeln gleichzeitig angesprochen und der Lymphfluss angeregt. Dies unterstützt die Entgiftung des Körpers und sorgt sofort für mehr Energie.
5. Welches Trampolin eignet sich am besten fürs Muskeltraining?
Fürs Muskeltraining eignet sich am besten ein stabiles Outdoor-Trampolin mit großer Sprungfläche, strapazierfähiger Sprungmatte und robustem Sicherheitsnetz, wie z.B. unser Gartentrampolin 12ft - 366 cm mit Außennetz oder unser Gartentrampolin 14ft - 427 cm mit Innennetz.
Autor: Joanna Nalepa