Rudern mit Kurzhanteln: Starker Rücken, mehr Power!

Rudern mit Kurzhanteln: Starker Rücken, mehr Power!

Ein kräftiger Rücken ist die Basis für eine aufrechte Haltung, mehr Stabilität und spürbar mehr Kraft. Doch trainieren Sie ihn wirklich effektiv? Rudern mit Hanteln ist eine der besten Übungen, um Ihre Rückenmuskulatur gezielt zu stärken und Ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Erfahren Sie, wie Sie die Übung optimal ausführen und das Maximum aus Ihrem Training herausholen.

Die richtige Ausführung und Tipps beim Rudern

Um den maximalen Trainingserfolg zu erzielen, ist eine saubere Ausführung der Übung entscheidend. Hier sind die wichtigsten Schritte für das richtige Rudern mit der Kurzhantel:

  1. Startposition: Stellen Sie sich mit leicht gebeugten Knien hin, stützen Sie eine Hand auf einem Knie oder einer Flachbank ab und nehmen Sie die Kurzhantel mit einem Obergriff in die andere Hand. Der Rücken und die Körperposition sollten gerade sein, der Blick nach unten.
  2. Rudern: Ziehen Sie das Gewicht kontrolliert nach oben, indem Sie den Ellenbogen eng am Körper führen. Aktivieren Sie den Rücken und nicht die Arme, um die Bewegung auszuführen.
  3. Endposition: Die Belastung sollte nah am Brustkorb oder an der Taille enden, die Schulterblätter zusammengezogen. Vermeiden Sie eine übermäßige Rückwärtsneigung des Oberkörpers.
  4. Absenken: Am Ende der Bewegung senken Sie die Hantel langsam und kontrolliert ab, bis der Arm fast vollständig gestreckt ist, um den Latissimus zu dehnen.

Mann trainiert Rudern mit einer Kurzhantel auf einer verstellbaren Hantelbank von Hop-Sport

Mit dem korrekten Bewegungsablauf maximieren Sie nicht nur die Effektivität der Übung, sondern verringern auch das Risiko von Verletzungen und steigern die langfristigen Trainingsergebnisse.

In unserem Shop finden Sie auch Hantelsets mit verschiedenen Gewichten für ein abwechslungsreiches Training.

Häufige Fehler beim vorgebeugten Rudern mit Kurzhanteln

Das Rudern vorgebeugt ist eine effektive Übung, aber nur bei richtiger Ausführung.

  • Hohlkreuz: Ein häufiger Fehler ist das Verkrümmen des Rückens, was die Wirbelsäule belastet. Beachten Sie, dass Ihr Rücken während der gesamten Übung gerade bleibt und eine Verlängerung der Wirbelsäule gewährleistet ist.
  • Zu schweres Gewicht: Das führt oft zu ruckartigen Bewegungen und beeinträchtigt die Technik. Wählen Sie die Belastung, die Sie kontrolliert bewegen können.
  • Arme statt Rücken aktivieren: Wenn Sie die Übung aus den Armen statt aus dem Rücken ausführen, wird die Zielmuskulatur nicht effektiv trainiert. Konzentrieren Sie sich auf den Latissimus und den oberen Rücken.
  • Schulter hochziehen: Vermeiden Sie das Heben der Schultern, da dies unnötige Belastung für Nacken und Schultern verursacht. Ziehen Sie die Schulterblätter zusammen, ohne die Schultern zu heben.
  • Ungenügende Kontrolle beim Absenken: Wenn die Hantel zu schnell abgesenkt wird, bleibt die Muskelspannung nicht erhalten. Senken Sie das Gewicht langsam und kontrolliert ab.
  • Kopfbewegungen: Der Kopf sollte in einer neutralen Position bleiben, um die Wirbelsäule zu schonen. Vermeiden Sie es, den Kopf nach oben oder unten zu neigen.

Vermeiden Sie diese Fehler, um das Beste aus Ihrem Trainingsplan herauszuholen und das Risiko von Verletzungen zu minimieren. Achten Sie stets auf eine kontrollierte Ausführung und eine stabile Haltung.

Kurzhantelrudern – Varianten für jedes Fitnesslevel

Es gibt verschiedene Varianten des Kurzhantelruderns, die sich je nach Fitnesslevel und Zielsetzung anpassen lassen, nämlich:


Frau macht einarmiges Rudern mit einer grünen Kurzhantel von Hop-Sport auf einer Trainingsmatte

1. Vorgebeugtes Rudern:

Diese Variante ist perfekt, um den gesamten oberen Rücken sowie den hinteren Deltamuskel zu beanspruchen. Dabei stehen Sie mit leicht gebeugten Knien, beugen Ihren Oberkörper nach vorne und halten die Hanteln mit neutralem Griff. Ziehen Sie die Gewichte kontrolliert Richtung Bauch und lassen Sie sie langsam wieder nach unten. Achten Sie darauf, den Rücken gerade zu halten, um Verletzungen zu vermeiden.

2. Aufrechtes Rudern mit Kurzhanteln:

Hierbei stehen die Schultern und der obere Rücken im Fokus. Halten Sie die Hanteln mit einem engen Hammergriff vor dem Körper und ziehen Sie sie kontrolliert bis zur Brust hoch, wobei die Ellenbogen höher als die Hanteln bleiben. Diese Übung stärkt besonders den seitlichen Musculus Deltoideus und den oberen Trapezmuskel.

3. Einarmiges Rudern mit Kurzhanteln:

Diese Variante ermöglicht eine gezielte Belastung jeder Körperseite und fördert die Stabilität. Stützen Sie sich mit einer Hand auf einer Bank oder einem stabilen Gegenstand ab und ziehen Sie die Hantel mit der anderen Hand kontrolliert nach oben. Achten Sie darauf, den Ellbogen eng am Körper zu führen, um den Latissimus optimal zu beanspruchen.

4. Rudern mit Kurzhanteln auf der Bank:

Diese Alternative ähnelt dem einarmigen Rudern, wird aber beidseitig ausgeführt. Legen Sie sich mit der Brust auf eine flache Bank oder eine Schrägbank und ziehen Sie beide Hanteln gleichzeitig nach oben. Diese Position minimiert die Belastung auf den unteren Rücken und ermöglicht eine isolierte Muskelaktivierung im oberen Rückenbereich.

Abschließend gibt es auch die Möglichkeit, das Langhantelrudern, das Rudern am Kabelzug oder das Gorilla Row mit Kettlebells in das Training einzubauen. Jede dieser Varianten bietet eine effektive Methode, um den oberen Rücken zu stärken und gleichzeitig die Stabilität und Koordination zu fördern.

Rudern mit Kurzhanteln - Muskeln, die trainiert werden

Hantelrudern ist eine hervorragende Übung für den gesamten Oberkörper, da sie mehrere wichtige Muskeln gleichzeitig aktiviert. Sie stärkt nicht nur den Rücken, sondern auch die Arme, Schultern und die Rumpfmuskulatur - genauer gesagt:

  • Musculus Latissimus dorsi (breiter Rückenmuskel) – verantwortlich für die Zugbewegung und den breiten Rücken;
  • Musculus Rhomboideus (Rautenmuskel) - stabilisiert die Schulterblätter und sorgt für eine bessere Haltung;
  • Musculus Trapezius (Trapezmuskel, mittlerer und unterer Teil) - unterstützt das Heben der Schultern und die Stabilität des oberen Rückens;
  • Musculus Biceps brachii (Oberarmmuskel, Armbeuger) - hilft bei der Beugung des Arms;
  • Musculus Brachialis (Tief liegender Oberarmmuskel) - unterstützt den Bizeps;
  • Unterarmmuskulatur – für einen festen Griff an der Hantel;
  • Core-Muskulatur (Bauch & unterer Rücken) - sorgt für eine stabile Körperhaltung während der Übung;
  • hintere Schultermuskulatur (Posteriorer Deltamuskel) - unterstützt die Bewegung des Oberarms.

Muskelbepackter Mann mach Rudern mit Kurzhanteln in einem Fitnessstudio an

Dank dieser vielseitigen Muskelaktivierung ist Hantelrudern eine äußerst effektive Übung, die sowohl die Kraft als auch die Stabilität des gesamten Oberkörpers steigert.

Wie viel Gewicht beim Rudern mit der Kurzhantel für besten Erfolg?

Die Wahl des optimalen Gewichts beim Kurzhantel-Rudern hängt von Ihrem Fitnesslevel und den spezifischen Trainingszielen ab. 

  • Anfänger: Beginnen Sie mit einem Gewicht von 4-8 kg, um eine korrekte Technik zu erlernen und die Muskulatur schonend zu aktivieren.
  • Fortgeschrittene: Wählen Sie ein Gewicht von 8-16 kg, das eine Herausforderung darstellt, jedoch die Ausführung der Übung nicht beeinträchtigt.
  • Muskelaufbau: Für effektiven Muskelzuwachs empfehlen sich 8-12 Wiederholungen mit einem Gewicht von etwa 10-20 kg, bei dem die letzten Wiederholungen anspruchsvoll sind.
  • Kraftaufbau: Bei einem Fokus auf Kraftsteigerung sollten Sie mit 20-30 kg arbeiten und 4-6 Wiederholungen anstreben, ohne die Technik zu verlieren.

Die Gewichtsauswahl sollte stets im Einklang mit einer sauberen Technik erfolgen. Generell lässt sich sagen, dass das Gusseisen Kurzhantelset 40 kg 2x20 kg dafür perfekt geeignet ist.

Rudern als Ergänzung zu anderen Übungen

Um die Entwicklung Ihrer Rückenmuskulatur noch weiter zu fördern, kann Kurzhantelrudern wunderbar mit anderen Übungen im Rückentraining kombiniert werden, wie zum Beispiel Bankdrücken, Klimmzügen oder Kettlebell-Deadlift. Diese Kombination sorgt für eine ausgewogene Belastung aller wichtigen Muskelgruppen und maximiert das Wachstum und die Stärke der Rückenmuskulatur. 

Besonders effektiv ist das Wechseln zwischen Zug- und Druckübungen, da diese beiden Bewegungsarten synergistisch wirken und eine umfassende muskuläre Entwicklung ermöglichen.

Autor: Marianna Bachanek