Sie träumen von definierten, sichtbaren Muskeln, aber reines Krafttraining ist nicht Ihr Ding? Rudergeräte sind die perfekte Alternative für Sie, denn das Rudertraining verbindet Ausdauer und Kraftsport in einer einzigen Trainingseinheit. Doch wie sollte man trainieren, um die erträumten Trainingserfolge erzielen? Lesen Sie weiter und erfahren Sie alles Wichtige, um Ihre Muskeln beim Training auf der Rudermaschine effektiv aufzubauen.
Welche Muskelgruppen beanspruche ich beim Rudern?
Da Ihr Körper beim Rudern in jeder Bewegungsphase anders herausgefordert wird, absolvieren Sie ein äußerst effektives Ganzkörpertraining:
1. Startposition (Catch)
In der Startposition sitzen Sie mit gebeugten Knien und leicht nach vorne geneigtem Oberkörper vorne am Rudergerät. Dabei arbeiten primär Schienbeine, Waden und die Oberschenkelrückseite, um die Position zu halten, während die Rumpf- und Rückenmuskeln den Körper stabilisieren.
2. Zugbewegung (Drive)
Drive ist die eigentliche Kraftphase: Sie stoßen sich explosiv mit den Beinen ab, wodurch Oberschenkel (Quadrizeps) und Po (Großer Gesäßmuskel) maximal gefordert werden. Sobald die Beine fast gestreckt sind, übernehmen breiter Rücken (Latissimus) und Schultern die Arbeit. Der Bizeps hilft, den Griff kraftvoll bis zum unteren Brustbein zu ziehen.
3. Endzug (Finish)
Am Ende der Zugbewegung sind Ihre Beine vollständig gestreckt und Ihr Oberkörper ist leicht nach hinten gelehnt. Hier müssen Bauchmuskeln und unterer Rücken stark gegenhalten, während Schultern und Unterarme für die Griffkraft voll auf Spannung bleiben.
4. Rückkehr in die Ausgangsposition (Recovery)
In dieser letzten Phase erfolgt die Bewegung in umgekehrter Reihenfolge: Sie gleiten kontrolliert nach vorne. Hier arbeiten Bauchmuskeln, um den Oberkörper sanft nach vorne zu bringen. Die Beinbeuger helfen dabei, den Sitz gleichmäßig in die Ausgangsposition zurückzuziehen.
Zur Vervollständigung Ihres Wissens lesen Sie auch: Rudergerät: Welche Muskeln werden trainiert?
Kann ich mit einem Rudergerät effektiv Muskeln aufbauen?
Ja, mit einem Rudergerät können Sie effektiv Muskeln aufbauen – vorausgesetzt, Sie trainieren regelmäßig und stellen den Widerstand passend ein. Im Gegensatz zu vielen isolierten Übungen (z. B. mit Langhantel) kräftigen Sie beim Rudern Beine, Rücken, Arme, Schultern und Rumpf. Gleichzeitig verbessern Sie Ihre Ausdauer, was das Rowing ideal für ein umfassendes Ganzkörpertraining macht.
Wie kann ich die Effektivität von Muskelaufbau mit Rudergerät maximieren?
Um den Rudergerät Muskelaufbau anzukurbeln, kommt es vor allem auf die richtige Strategie an:
- Rudergerät richtig benutzen und saubere Technik beachten: Achten Sie auf eine saubere Rudertechnik und stellen Sie einen Widerstand am Rudergerät (mit Wasser oder Magnet) ein, der Ihre Muskeln stark fordert;
- Intensität progressiv erhöhen: Steigern Sie von Woche zu Woche entweder die Widerstandsstufe, die Trainingsdauer oder die Schlagzahl, damit Ihre Muskulatur sich ständig an neue Reize anpassen muss;
- Dem Körper ausreichend Regeneration gönnen: Planen Sie zwischen intensiven Rudereinheiten mindestens 48 Stunden Pause ein, da Muskeln nur in der Erholungsphase wachsen;
- Auf Intervalltrainings-Methoden setzen: Integrieren Sie Intervalltraining (HIIT) in Ihren Rudergerät Trainingsplan. Wechseln Sie dabei zwischen Phasen mit maximaler Intensität und kurzen Pausen, da diese extremen Reize das Muskelwachstum besonders stark anregen;
- Eiweißreich essen: Unterstützen Sie Ihr Workout mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Eiweiß, um Ihren Muskeln die notwendigen Bausteine für die Reparatur und das Wachstum zu liefern.
Sichtbare Ergebnisse entstehen nicht nach einer einzigen Trainingseinheit, sondern durch konsequentes Training über mehrere Wochen hinweg, bei dem Sie diese Tipps berücksichtigen.
Welches Rudergerät eignet sich für Muskelaufbau zu Hause?
Für den Muskelaufbau zu Hause eignet sich ein Rudergerät, das stabil steht, einen einstellbaren Widerstand bietet und eine saubere Ruderbewegung unterstützt. Empfehlenswerte Modelle für ein effektives Rudertraining sind:
- Rudergerät HS-080R Aspen mit 16 Widerstandsstufen (magnetischem Widerstandssystem), sehr hoher Schwungmasse (30 kg!) und robusten Stabilisatoren für sicheren Stand bei intensivem Rudern;
- Rudergerät HS-095R Spike mit zuverlässigem Bremssystem (Magnet/16 elektronisch verstellbare Stufen), multifunktionalem Trainingscomputer und vielen Trainingsprogrammen;
- Rudergerät HS-200WR Aquen mit 32 Widerstandsstufen, realistischem Wasserwiderstand (Magnet/Wasser Bremssystem) und stilvollem Rahmen aus Holz.
Je nach Trainingsziel, Platzangebot und gewünschtem Rudergefühl können Sie die passende Rudermaschine bei Hop-Sport auswählen (siehe auch unseren Rudergeräte-Test).
Muskelaufbau mit dem Rudergerät ist auch zu Hause möglich
Um ein effektives Training mit dem Rudergerät zu absolvieren, müssen Sie nicht einmal ein Fitnessstudio besuchen. Mit einer eigenen Rudermaschine für zu Hause sparen Sie Zeit und können das effiziente Training Ihres gesamten Körpers perfekt in Ihren Alltag integrieren. Wenn Sie am Ball bleiben, jede Ruderbewegung sauber ausführen und den Widerstand regelmäßig steigern, steht dem sichtbaren Muskelaufbau in den eigenen vier Wänden nichts mehr im Wege.
Rudern und Muskelaufbau – FAQ
Bevor Sie beginnen, mit dem Rudergerät Muskeln aufzubauen, empfehlen wir Ihnen, sich mit den Antworten auf die häufigsten Fragen zu diesem Thema vertraut zu machen.
1. Wie oft sollte ich mit dem Rudergerät trainieren, um Muskeln aufzubauen?
Für den Muskelaufbau sind drei bis vier Trainingseinheiten je 40 bis 60 Minuten pro Woche sinnvoll. Wichtig ist, dass Sie Ihrem Körper zwischen intensiven Workouts ausreichend Erholung geben.
2. Welcher Widerstand ist für Muskelaufbau beim Rudertraining sinnvoll?
Für den Muskelaufbau sollte der Widerstand so gewählt werden, dass die Bewegung anstrengend, aber weiterhin sauber kontrollierbar bleibt. Am besten eignet sich eine mittlere bis hohe Stufe (5-8). Ein zu hoher Widerstand (ab Stufe 10) kann die Technik verschlechtern und den Körper unnötig belasten.
3. Ist Rudern Krafttraining?
Ja, Rudern ist eine Form des Krafttrainings, genauer gesagt eine Kombination aus Kraftsport und Ausdauertraining. Beim Rudergerät-Training setzen Sie Ihre Muskeln gegen Widerstand ein und fordern gleichzeitig Ihr Herz-Kreislauf-System.
Autor: Joanna Nalepa